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Musikalischer Lebenslauf von Willi Moritz
Meine ersten musikalischen Erfahrungen machte ich so im Jahre 1964 oder 1965. Ich freundete mich mit „Kucki“ (Klaus Kiunka), der wie ich auch in Sötenich wohnte, an. Er war Gitarrist und hatte eine eigene Band, deren Namen ich nicht mehr weiß. Überall wo „Kucki“ auftrat, da war ich auch. Oft haben sich meine Tischnachbarn geärgert, weil ich mit allem was auf den Tischen lag versuchte den Takt mitzuspielen.
Im Herbst 1969 hatte „Kucki“ mittlerweile in seiner Band Blue Shadows einige neue Leute im Einsatz; unter anderem „Banki“ (Gottfried Pickartz) am Bass, Dieter Schlemmer an der Hammondorgel und am Schlagzeug „Meng“ (Alfons Mangold). Letztgenannter wollte auf einmal nicht mehr Schlagzeug sondern Gitarre spielen.
Als „Kucki“ dann, wohl mehr als Notlösung gedacht, zu mir sagte: „Du kloppst immer auf allem herum, versuch es doch einmal mit einem richtigen Schlagzeug“. Von nun an war für mich der Grundstein gelegt oder besser gesagt, der musikalische Virus hatte mich angesteckt.
Die Blue Shadows spielten damals fast jeden Samstag im „Haus Fernblick“ in Herhahn. Hier konnten wir dann auch unsere Musikproben in der Woche über abhalten. Wir probten und probten wann immer es möglich war. Immer wenn ich dann ein neues Musikstück drauf hatte, durfte ich es dann samstags beim Auftritt mitspielen. Es war ganz schön Mühsam! Ich kaufte mir eine eigene „Schießbude“, die dann in der Werkstatt meines Vaters in Sötenich aufgebaut wurde. Üben konnte ich also praktisch jeden Tag wann immer ich wollte.
Bei den Blue Shadows war ich dann ca. bis zum Jahre 1987. Aus beruflichen Gründen musste ich dann leider mit der Musik aufhören.
Es war also komplett musikalische Sendepause bis zum Jahre 1992. Hier hatte Gottfried Pickartz und Dieter Schlemmer dann die Idee zur ersten Blankenheimer Oldienight.
Im Jahre 1993 spielte ich nach einem halben Jahr Probe erstmals wieder bei den mittlerweile aufgelösten Blue Shadows, die sich in Originalbesetzung extra für die Veranstaltung der ersten Blankenheimer Oldie-night wieder zusammengefunden hatten.
Danach war dann wieder Schluss mit der Musik. Mein Schlagzeug blieb aber dann bei The Bats. Hier wurde es liebevoll von dem Urschlagzeuger der Bats „Jogi“ (Wilfried Plaumann aus Blankenheim) verhauen.
Als dann The Bats im Jahre 1996 durch den tragischen Tod des Schlagzeugers Wilfried Plaumann unverhofft und einige Wochen vor der nächsten Oldienight ohne Drummer waren, kam ich wieder ins Spiel. Es sollte also nur eine Notlösung sein. Aber aus der Notlösung wurde eine Dauerlösung.
Da sich die Probenarbeit und etwaige Gig´s bei den Bats in sehr überschaubaren Grenzen hielt, konnte ich noch für ein paar Jahre zusätzlich bei der Band Strange Enough das Schlagzeug bedienen. Als sich die Musik von Strange Enough aber in eine andere Richtung entwickelte, die mir als Autodidakt einen dauernden Probemarathon abverlangt hätte, habe ich mich da in aller Freundschaft verabschiedet. Nun konnte ich meine musikalischen Seiten voll den Bats widmen.
Da sich die Band The Bats zum Jahreswechsel 2007/2008 in ihrer Besetzung, nicht aber in ihrer musikalischen Ausrichtung gut entwickelt hat, macht es wieder ganz großen Spaß. Das sollte auch das erklärte Ziel sein.
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